Dom von Helsinki

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Besucher Helsinkis kommen an einem Besuch des Doms der Stadt nicht vorbei und für viele ist er ein wichtiger Teil des Stadtbildes. Der Dom ist gut zu erreichen und auf Grund seiner erhöhten Position von vielen Orten der Stadt aus gut zu sehen. Er befindet sich neben der finnischen Nationalbibliothek nur wenige hundert Meter westlich des Hauptbahnhofs am Senatsplatz. Der Bau des Doms begann im Jahr 1830 nach Plänen des bekannten deutschen Architekten Carl Ludwig Engel. Nachdem der Dom nach dessen Tod 1840 noch nicht fertig gestellt war beaufsichtigte Ernst Lohrmann den Bau und ließ noch einige kleine Veränderungen an Engels Plänen durchführen.

Der Bau wurde 1852 abgeschlossen und bis zur Unabhängigkeit Finnlands war der File 237Dom noch als Kirche des heiligen Nikolaus bekannt, da sie ursprünglich dem Zaren Nikolaus I. gewidmet wurde. Seit 1959 ist die Kirche ein evangelisch-lutherischer Dom. Nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten um die Jahrtausendwende befindet sich der Dom nun wieder in sehr gutem Zustand. Eine Besonderheit des Baus sind die zwölf Zink Statuen auf dem Dach des Domes, die als Gruppe in der Form weltweit einzigartig sind. In der Gruft befindet sich heute ein kleines Café. Sie dient aber auch als Veranstaltungsort für Ausstellungen. Neben regelmäßigen Gottesdiensten finden im Dom auch immer wieder Konzerte statt. Auf Grund seiner besonderen Architektur und seines kulturellen Angebots zieht der Dom jedes Jahr über 500.000 Besucher an.